Laufende Supervisions- und Selbsterfahrungsgruppen
- Fortlaufende Selbsterfahrungsgruppe 2026/2027. Leitung: Dr.in Veronika Prinz-Meidinger und Dipl.Päd Markus Pilz BEd.
- Offene Supervisionsgruppe. Leitung: MMag.a Katrin Draxl und Mag.a Barbara Zorman sowie Mag.a Neena Kurl und Mag.a Marieluise Brückl
- Laufende Supervisionsgruppe. Leitung: Dr.in Pia Wegleitner-Ceppel
- Praktikumssupervision (offen), Leitung: DSAin Doris Hämmerle
Lecture: Die Beziehung als heilsames Agens auf dem Krebsweg
Donnerstag, 17.6.2027, 18.30-20.30 Uhr
Leitung: Dr.in Beatrix Teichmann-Wirth
Nach einer kurzen Beschreibung meines eigenen Krebsweges möchte ich auf die drei Variablen der personzentrierten Psychotherapie unter Berücksichtigung traumatherapeutischer Aspekte eingehen und sie hinsichtlich der Begleitung von krebskranken Menschen spezifisch betrachten.
So kommt der unbedingten positiven Beachtung ein besonderer Stellenwert zu im Hinblick darauf, dass ich mich als Begleiterin bemühe, jeden Weg als grundsätzlich gleich-gültig zu sehen, damit ich derart der Person ermögliche, den je eigenen Weg zu finden und zu gehen. Was die Empathie betrifft, kommt der Einfühlung im Sinne der organismischen Resonanz eine besondere Bedeutung zu. Meiner Erfahrung nach tut sich rund um die Diagnose eine „wissende Lücke“ auf, in der sich alles Wissen um einen heilsamen Umgang mit der Diagnose eröffnet. Welcher nächste Schritt setzt im Sinne Gendlins das Leben mit Krebs gut fort? Welcher Behandlungsweg wird „von der Seele begrüßt“, sodass die Therapie mit Leib und Seele mitgetragen werden kann?
Und nicht zuletzt und am allerwesentlichsten geht es darum, dass wir uns im Sinne der Kongruenz bemühen, uns unserer Konzepte über die Krebserkrankung und Behandlungswege bewusst zu sein, und all der Gefühle, die im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung in uns auftauchen und dieses innere Erleben in angemessener Form auszudrücken.
Die Begleitung von krebskranken Menschen braucht – das ist meine langjährige Erfahrung – in besonderer Weise ein Sorgetragen, ein Engagement und ein wirkliches Da-Sein und auch eine Mentorenschaft, die das Angelegtsein des Menschen erkennen hilft und ermutigt zu den notwendigen lebensverändernden Schritten.
So kann die Beziehung zu einem heilsamen Agens werden, sodass die Krebsdiagnose vom Schock zur Wachstumsmöglichkeit werden kann.
Dr.in Beatrix Teichmann-Wirth:
Personzentrierte Psychotherapeutin in freier Praxis in Wien, Studium der Psychologie und Pädagogik, Traumatherapeutin (EMDR). Arbeitsschwerpunkte: Traumatherapie, Körperorientiert nach Wilhelm Reich, Psychosomatik, Krebscoaching.
Zahlreiche Veröffentlichungen zu Krebs, Trauma und Psychotherapie.
Langjährige Ausbilderin beim FORUM
www.krebscoaching.org
Ort: FORUM-Zentrum, 1030 Wien, Reisnerstraße 20/4/17 oder Online-Teilnahme via Zoom
Kosten: für FORUM-Mitglieder kostenlos, für Nicht-Mitglieder € 45,-; Überweisung bitte an: Forum Personzentrierte Psychotherap; IBAN: AT87 2011 1856 3614 4600; Zahlungsreferenz: Fortbildung Datum. + eigener Nachname
Anrechenbarkeit: 2,5 Stunden Fortbildung gemäß der Fortbildungsrichtlinie des zuständigen Bundesministeriums
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Falls Sie keine Kopie erhalten setzen Sie sich bitte mit dem Seminarleiter in Verbindung.
Anmeldungen sind erst nach Bestätigung durch den Seminarleiter verbindlich.
